Vom Holzbau geprägt – dem Schreinerhandwerk verpflichtet
So entsteht Leidenschaft
Holz war in meinem Leben nie nur ein Material – es war von Anfang an Teil meines Alltags.
Mein Vater war Zimmerer, drei seiner Brüder ebenfalls im Holzhandwerk tätig, einer zusätzlich Schreiner. Baustellen, Werkstätten, Gespräche über Konstruktionen – all das hat mich früh geprägt. Der Bezug zum Werkstoff Holz war für mich selbstverständlich.
So war auch mein beruflicher Weg keine spontane Entscheidung, sondern eine gewachsene Entwicklung.
Meine Ausbildung – Handwerk von Grund auf lernen
1995 begann ich meine Lehre zum Schreiner in Raisting bei Karl Dreer. Dort habe ich das Handwerk von Grund auf gelernt – sauber zu arbeiten, präzise zu denken und Konstruktionen wirklich zu verstehen.
Nach meiner Ausbildung absolvierte ich meinen Zivildienst im Landheim Schondorf und war auch dort in der angeschlossenen Schreinerei tätig. Das Arbeiten mit Holz blieb mein täglicher Mittelpunkt.
Die prägenden Jahre bei Christoph Adolphs
1999 begann ich als Geselle bei Christoph Adolphs zu arbeiten. Fast zehn Jahre durfte ich dort Erfahrung sammeln, Verantwortung übernehmen und mich fachlich weiterentwickeln.
2008 entschied ich mich für den nächsten Schritt und besuchte in Vollzeit die Meisterschule für Schreiner in München. Diese intensive Zeit hat meinen Blick für Gestaltung, Konstruktion und Qualität noch einmal geschärft.
Nach der Meisterprüfung kehrte ich zurück in die Werkstatt – die Zusammenarbeit mit Christoph blieb über all die Jahre bestehen.
Neue Perspektiven – Erfahrungen im Ausland
Ein Auslandsjahr führte mich unter anderem nach Kanada. Dort arbeitete ich für Bauhaus Doors und war an anspruchsvollen Projekten beteiligt. Besonders eindrucksvoll war die Montage von Fenstern auf Fogo Island – unter anderem für das architektonisch außergewöhnliche Fogo Island Inn.
Diese Zeit hat meinen Horizont erweitert – handwerklich wie persönlich.
Mein eigener Weg – selbstständig und verbunden